Mein langer Weg zu Windows Phone: Ein Umstiegsbericht

Nokia Lumia 920
Lockscreen

Seit etwa 3 Jahren kenne und nutze ich bereits Windows Phone und nun ist es an der Zeit, einen Umstiegsbericht zu verfassen: Immerhin habe ich erst kürzlich mein einst tatsächlich sehr geliebtes iPhone 5 gelöscht und bin endgültig auf ein Nokia Lumia 920 umgestiegen.

tl;dr Ich bereue es nicht.

Der erste Kontakt mit Windows Phone suchte mich im Winter 2010 heim, als ich ein HTC HD7 als neues Firmentelefon kredenzt bekam: Ein faszinierendes Telefon, das sogar heute noch von meinem Bruder weiterverwendet wird. Zwar lief hier nur Version 7 von Microsoft’s neuem OS, doch konnte dies schon sehr begeistern.

Eigentlich war ich seinerzeit mit meinem iPhone mehr als zufrieden, doch wollte ich auch einmal etwas Neues ausprobieren…

Jetzt wird gekachelt!

Nokia Lumia 920
Startseite

Wahrscheinlich DAS Alleinstellungsmerkmal von Windows Phone ist die anfangs enorm gewöhnungsbedürftige Badezimmeroptik mit zunächst noch ziemlich leblosen Kacheln. Kacheln überall. Wo Du hinsiehst: Kacheln!

Aber schnell ist es.

Je mehr ich mit nun mit der Einrichtung – seinerzeit noch nicht wirklich zahlreich vorhandener – Apps vorankam, desto mehr wandelte sich das einst starre Badezimmer zu einer lebendigen Startseite. Und weil sich immer etwas ändern kann, lassen sich die Kacheln färben, vergrößern, verkleinern, verschieben und löschen. Und wieder drankacheln kann man gelöschte Dinge auch wieder: Muss man aber nicht.

Bleiben wir in der Feuchtzelle: Es gibt auch virtuelles Licht im virtuellen Badezimmer. Das Windows-Phone kann “Licht an” und “Licht aus”, sprich: schwarzen und weissen Kachelgrund. Wann man hier eigene Hintergrundbilder setzen kann, steht derzeit noch in den Sternen doch könnte man davon ohnehin nicht viel sehen. Wer ein Bild will, zieht halt einfach den Duschvorhang, auch Lockscreen genannt, zu…

Die Bedienung des OS machte furchtbar viel Spaß: Die kaum vorhandenen Apps nahmen ihn jedoch schnell wieder. Also wurde doch weiter zum iPhone gegriffen.

Bis zuletzt…

Ende 2012 war es wieder soweit und es gab frische Telefone. Diesmal entschied ich mich für das Nokia Lumia 920. Da war es wieder: Windows Phone. Version 8 fühlte sich nun doch deutlich ausgereifter an, als der Vorgänger und tatsächlich hat es mich wieder begeistern können.

Kurz darauf bestellt ich, wie immer zur Vertragsverlängerung und wie im Wahn, ein iPhone 5: Hurra.

Da war es nun wieder: Das iPhone. Tatsächlich ist es furchtbar leicht und designtechnisch sehr gelungen. Das Material macht einen wertigen Eindruck und es lässt sich bestens mit einer Hand bedienen. Aber es fühlte sich nach kurzer Zeit genauso an, wie das iPhone 4, das iPhone 3G oder gar das Ur-iPhone. Zwar wurde alles mit jedem neuen Gerät schneller und bunter, doch hatten und haben sie bis heute alles etwas gemeinsam: Individualisierbar sind sie kaum. Wenn man nicht zum Jailbreak greift…

Die Verlockung lag nun nahe, das iPhone einmal ausgeschaltet zu lassen und den Wechsel zu wagen. Gesagt. Getan.

Die Tage und Wochen vergingen und ich bin bis heute “gut Freund” mit meinem Smartphone. Es macht meiner Meinung nach vieles einfacher und besser, als ich es von iPhone oder Android je sagen konnte, aber das ist ja bekanntlich: Geschmackssache!

Fazit

Das Windows Phone ist ein Smartphone OS, das sich meinen Vorlieben anpasst und das gerne auch jeden Tag neu. Es ist stabil und läuft zumindest auf den von mir getesteten Geräten furchtbar schnell. Die Auswahl der Apps wächst täglich und die eingebaute Kamera macht in den Lumia Modellen ziemlich gute Fotos. Der Akku lebt etwa 1-2 Tage lang – je nach Nutzung versteht sich.

Wer seinen Droiden oder sein iPhone satt hat, sollte unbedingt einmal ein Windows Phone ausprobiert haben.

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