Berlins U-Bahn-Netz einmal anders

Soeben stolpere ich über einen S- und U-Bahn-Netzplan von Berlin, den ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. Linien und Haltestellen sind zwar eindeutig Berlin zuzuordnen, die Namen jedoch wirken irgendwie komisch:

Benny Neros Anagram Version des S- und U-Bahn-Netzplans von Berlin
Behold: The Subway Anagram Poster!

In voller Auflösung lässt sich das Ganze hier bewundern und auch für 17€ als Poster bestellen: Großartig, wie ich finde!

Suppe is feddich!

Getreu dem Motto “Jeder kocht sein eigenes Süppchen” habe ich heute einen soup-Account eingerichtet und mit ersten Bildchen und Re-Posts bestückt.

Ich denke, dass hier im Laufe der Zeit eine unfassbar große Sammlung von Momentaufnahmen entstehen wird, die ich selbstverständlich – je nach verfügbarer Freizeit – ständig aktuell halten werde.

Schaut ruhig mal vorbei. Ihr erreicht meine Suppe unter soup.laberbla.de oder laberbla.soup.io: ganz, wie Ihr wollt.

Aus Scheiße Geld machen

Elefantenkacke
Eine Packung Kacke

1000 Wege führen nach Rom. Das ist wahrlich nichts wirklich Neues und doch scheint es, als würde man jeden Tag auf’s Neue lernen müssen, wie man aus Scheiße echtes Geld machen kann.

So habe auch ich heute schmerzhaft lernen müssen (ja: Lachkrämpfe können fürchterlich weh tun), dass man einfach die Kacke in den Karton stopfen und sie hübsch verpackt bei amazon verkaufen muss.

Die Kacke gibt es in 3 Geschmacksrichtungen: Elefant, Rentier und Nilpferd. Die Bewertungen klingen ebenfalls gewohnt vielversprechend, wobei ich mir – gerade in Bezug auf die verbesserungswürdige Haptik der Elefantenkacke – ernsthaft Gedanken mache, ob sich ein Kauf lohnen würde.

(Artikel auf amazon.de)

Must have

Igor Chak's "Retro Alien Couch" Dieses Objekt der Begierde hat definitiv das Zeug dazu, mein “must have des Jahres” zu werden: Die “Retro Alien Couch” von Igor Chak. Gut: Über den Preis von runden $5.000 darf man sicherlich streiten. Sicher auch über die Frage, ob die originelle Form wirklich bequem sein kann. Das Design allerdings hat mich gleich auf Anhieb überzeugt.

Als “ungepflegter, müffelnder Gamer” (Danke, RTL) ziehe ich meinen Hut vor diesem unfassbaren Möbelstück, das übrigens mit feinstem Leder gefertigt wurde. Auf Anfrage kann man es auch in seinen Wunschfarben erhalten: Unfassbar großartig.

Wenn Ihr spontan Lust bekommen habt, solch ein Teil zu kaufen: Hier geht’s zum Shop.

Surreality

Heute bin ich einem unfassbar guten Video begegnet, das ich Euch unbedingt zeigen möchte: “Surreality” ist das Ergebnis einer Bachelorarbeit an der Hochschule Anhalt (FH), Fachrichtung Design.

“Eine filmische Auseinandersetzung mit den Absurditäten des modernen Lebens. Experimenteller Kurzfilm der mit den Mitteln der surrealistischen Kunst spielt. Betreut durch Prof. Rochus Hartmann und Professor Dr. Joachim Krausse. Entstanden in einem Zeitraum von 10 Wochen.”

Viel Spaß damit.

SURREALITY from falko tilgner on Vimeo.

[nq]drums: was soll das denn sein?


Seit ich bei sipgate beschäftigt bin, beschäftigt mich auch ein Regen-Abflussrohr, das direkt vor dem Eingang des Firmengebäudes zu finden ist: Tritt man mit dem Schuh ein wenig fester auf, als man es sonst tun würde (quasi, als würde man mit selbigem auf dem Abfluss klatschen wollen), ertönen genialste Töne. Je nach Füllstand variiert der Ton, was den Überraschungseffekt ausmacht. Für mich ist es eben einfach zu verlockend, immer wieder daraufzutreten.

Lange nahm ich mir bloß vor, das Geräusch zu samplen und anschliessend zu verarbeiten – heute war es dann soweit:

Eine erste Reaktion auf facebook war:

Das könnte man ausbauen: Ich hätte da noch quietschende Schuhsohlen, eine röchelnde Kaffeemaschine, den klassichen Grandstreamklingelton, Schiebetüren, das Rollen von Drehstühlen auf Parkett, das Sagrotansprühgeräusch (Pschh,psch), den satten Klang der Kühlschranktür, …

Challenge accepted 😀

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, was daraus wird!

kiss2go: Fragwürdige “neue” App in den N24-Nachrichten und was ich sonst so von seriösen Nachrichten halte

Ja da hat’s mich heute morgen doch bei den N24-Morgennachrichten ganz schön vom Hocker gehauen: Eine neue Flirt-App soll der letzte Schrei sein? Das gibt’s ja nicht? Da kann man wohl Leute aus der Umgebung mit so einem lustig animierten Radar finden? Das ist ja unglaublich!

Im Beitrag behauptet man stolz: “Es gibt sehr sehr viele Apps, die mir anzeigen wo das nächste Hotel ist, wo die nächste Bar ist, aber es gibt keine Apps die uns zeigen, wo die nächsten Singles sind.”.

Schau an: Das gibt es noch gar nicht?

Da fasst sich meinereiner an den Kopf und begräbt den letzten Funken Hoffnung, dass unsere privaten “Nachrichtensender” endlich wieder das in den Nachrichten liefern, was eigentlich dorthin gehört. Werbung für äusserst fragwürdige Geschäftsmodelle wie diesem jedenfalls nicht.

Sie so: “Schatz, Du testest Flirt-Apps?”, Ich so: “Allerdings.”

Nun: Da ich selbst Community-Software entwickle und seit 2001 eine kleine (aber feine) Techno-Community betreibe, teste ich tatsächlich fast alles einmal an, was nach “Ideen” aussieht.

Im Falle von “kiss2go” gilt aber das bewährte Schema: Die Grundfunktionalität ist kostenlos und wenn es etwas gibt, was die App wertvoll machen könnte, ist es*), küssen hingegen nicht. Bezahlt wird in Credits, die man geschenkt bekommt, erspielen und*) in Paketen kaufen kann. Um mich von meiner Profillöschung nach nur wenigen Stunden abzuhalten, hat man mir kostenlose Credits angeboten: Süß.

Ich vermute die üblichen Verdächtigen hinter der “ach so neuen” App und rate lieber zu kostenlosen Netzwerken, bei denen man neben “dauerhaft geknickten Singles” auch ganz normale Menschen treffen kann.

Traurig nur, dass unsere Medienlandschaft scheinbar immer mehr zum Werbeapparat verkommen ist.

*) bearbeitet am 05.08.2011, änderungen veröffentlicht am 06.08.2011